WoMo Balkanroute
Tag 56
Ausflug nach Feldirchen
Tag 55
Weiter Richtung Heimat.
An der kroatischen Grenze wurden wir genau kontrolliert. Ein Zöllner kam ins Auto und schaute in unsere Vorratskiste. Oh, oh, ganz eindeutig zu viel Alkohol an Bord. Gegen die Zusicherung, das wir keine Kamera im Auto haben und die Hergabe eine Dose Bier (schwupps verschwand sie in der Tasche) durften wir dann weiterfahren.
In der Nähe von Feldkirchen in Österreich, am Maltschacher See finden wir einen schönen Campingplatz.

Tag 54
fauler Tag am Fluß, irgendwo da in den Bäumen steht das WoMo

Tag 53
Uns zieht es weiter nach Norden, wir wollen in den Una-Nationalpark.
Unterwegs kommt unser Auto an seine Grenzen: die Strasse ist eine Schlagloch-Schotterpiste!

Der Weg führt durch eine einsame Landschaft mit verlassenen Häusern unter einem tiefen Himmel.

Bis zu unserem nächsten Campingplatz an der Una, ein kleines Paradies!

Tag 52
Ab in die Natur, an den See Ramsko jezero, mitten in Bosnien-Herzegowina. Die Landschaft hat sich inzwischen sehr verändert und erinnert an Österreich…

Tag 51
Der Campingplatzbesitzer bietet an, mit dem Taxi nach Mostar zu fahren. Das nehmen wir gerne an und werden mitten in der Altstadt abgesetzt. Der Ort ist zurecht Weltkulturerbe! Die Stadt ist in der Folge des Bosnien-Krieges schwer zerstört worden, das Wahrzeichen der Stadt, die ´Stari Most` ist inzwischen wieder aufgebaut.

Die Koski Mehmet Pasha Moschee aus dem 17. Jhd. liegt mitten in der Altstadt.

Man darf nicht nur den schönen Innenraum, sonder auch das Minarett besichtigen und besteigen. Das muss man sich aber trauen, der Aufstieg ist sehr eng und sehr steil.

Dafür wird man mit einer unglaublichen Aussicht belohnt!

Auf der Stari Most gibt es eine Tradition: junge Männer springen vom Geländer in die Neretva. Inzwischen lassen sie sich das natürlich bezahlen; sobald 50€ zusammen gekommen sind, springen sie. Wir haben bei unserem Besuch allerdings keine gesehen!

Tag 50
Vom Campingplatz sind es nur 2 – 3 km mit dem Rad zum islamischen Kloster Tekija Blagaj. Erbaut wurde es im 16. Jhd. für einen Derwisch Orden direkt in den Fels.

Tag 49
Unsere Route führt weiter nach Blagaj. Auf dem Weg kommen wir an dem historischen Ort Počitelj, einem osmanischen Steindorf aus dem 14. Jhd., vorbei.
Über dem Fluss Neretva thront die historische Festung

Die Moschee darf man gerne auch von innen besichtigen.

Nach dem kurzen Abstecher steuern wir unseren Campingplatz in Blagaj an – er liegt direkt am Fluß Buna.

Tag 48
Nach dem kleinen Abstecher nach Kroatien, um uns Dubrovnik anzusehen, geht es jetzt zurück nach Bosnien-Herzegowina. Unser nächstes Ziel sind die Kravica Wasserfälle.

Wir sind schon frühmorgens los, da auch hier im Laufe des Tagrs Busladungen mit Touristen eintreffen. Es ist wunderschön, der See ganz grün, man kann darin schwimmen. Für wanderfreudige geht ein Weg am Fluss entlang.
Tag 47
Weiterfahrt zu den Kravica Wasserfällen in Bosnien Herzegowina

Tag 46
Und da ist auch schon die nächste Grenze, dieses mal die kroatische. Kurz darauf haben wir einen fantastischen Blick auf Dubrovnik.

Unser Campingplatz liegt nahe der Altstadt, wir fahren mit dem Bus einige Stationen und sind gleich mittendrin.
Über der Altstadt thront die trutzige Burg.

Den Gang über die Stadtmauer sparen wir uns wegen der Hitze, flanieren ein Stück über die elegante Hauptstraße,

suchen in den zahlreichen Kirchen Kühle

und flüchten in die engen Gassen, die schön beschattet und kühl sind.

Bis wir am alten Hafen auskommen, der noch einmal einen schönen Blick auf die Kulisse der Altstadt bietet.

Tag 45
Die berühmte Tara-Brücke über die Tara-Schlucht wollen wir uns natürlich gerne ansehen, gehört sie doch zu DEN berühmten Bauwerken am Durmitor-Nationalpark.

Leider wird sie gerade renoviert und ganz offensichtlich wird hier kundgetan, von wem. China hat Montenegro etliche Darlehn, Baumaschinen und Personal gestellt. Die chinesischen Bauarbeiter leben in einem Camp neben der Baustelle und haben offensichtlich überhaupt keinen Kontakt zur montenegrinischen Bevölkerung.

Wir wagen noch einen Blick in die Tara-Schlucht, nach dem Grand Canyon in Amerika ist sie mit 1300 m die zweittiefste Schlucht der Welt.

Auch hier ein gehöriger Touristenrummel und da wir nicht in die Schlucht hinunter wandern wollen, machen wir uns bald auf zu unserem nächsten Ziel, Dubrovnik in Kroatien. Ein Stückchen geht es dafür durch Herzegowina; der Grenzübergang geht auch hier zügig. Auf der Strecke nach Dubrovnik finden wir einen malerischen Campingplatz, wieder direkt am Fluss.

Wir hören abends einfach noch den Fröschen zu.

Tag 44
Der Berg ruft, wir wollen zum Durmitor Nationalpark – wie schon viele Ziele vorher ist die Landschaft Weltkulturerbe. Immer höher schrauben sich die Serpentinen am Berg hoch und dann stehen wir auf einer beeindruckenden Hochebene in ca. 1600 m Höhe und haben einen fantastischen Blick auf die umliegenden Gipfel.

Tag 43
Heute ist Pooltag und außer Vogelgezwitscher ist NICHTS zu hören!

Tag 42
Unser heutiger Ausflug für uns zum Kloster Ostrog. Hoch in den Bergen, auf 900 m Höhe, hat hier im 17. Jhd. der heilige Vasilje ein Kloster gegründet als Bollwerk gegen die türkischen und katholischen Einflüsse.

Der Weg für die Pilger und Touristen führt über viele Stufen den Berg hinauf. Warum auch immer, am Geländer entlang des Weges sind immer wieder Socken und Tücher angeknotet.

Uns empfängt ein Vorplatz, bei dem schon das Eingangstor mit Mosaiken verziert ist. Dieses Gebäude wurde erst Anfang des 19. Jhds. als Verwaltungsgebäude und Pilgerunterkunft errichtet.

Das Kloster ist teilweise in den Berg hinein gebaut.

Im Kloster finden sich viele wunderschöne Wandmosaike, die von vielen Gläubigen verehrt und geküsst werden.

Die Kapelle ist über und über mit Wandmalereien verziert.

Tag 41
Mit der Fähre geht es heute Vormittag über die Bucht von Kotor

Dann geht es bergauf und wir erhalten nochmal einen schönen Blick auf die Bucht von Kotor.

Finden wir in der Nähe des Ostrog-Klosters einen schönen Campingplatz

Ganz in der Nähe gibt es ein kleines Restaurant direkt am Fluss gelegen.

Tag 40
Auf den Kuk im Lovćen Nationalpark führt eine Seilbahn von Kotor auf 1348 m.

Schon während der Fahrt ist die Aussicht beeindruckend

Wie überall in Kotor, ist auch hier der Augenmerk voll auf Touristenbelustigung gerichtet. Auf dem Gipfel gibt es eine Sommerrodelbahn, eine Achterbahn ist im Bau, Der Restaurantbetrieb ist gigantisch und wird laut mit Musik beschallt – aber wir werden mit einer fantastischen Aussicht belohnt!

Tag 39
Über die schmale Uferstraße radeln wir Richtung Kotor, vorbei an Minihäfen für das eigene Boot, kleinen Podesten mit Treppen für die Badefreunde und netten Restaurants mit Blick auf das Wasser.

Die Altstadt von Kotor ist, wie erwartet, schon gut mit BesucherInnen gefüllt. Wir sind extra früh los, weil in der Bucht täglich Kreuzfahrtschiffe anlanden und ihre Passagiere zum Stadtbummel ausladen. Die Gassen sind malerisch, die Kulisse atemberaubend.
Die Festung Sveti Ivan liegt über 260 m hoch. Bis dorthin wurde die Festungsmauer gebaut. Wer die fast 1400 Stufen hinauf steigt,

wird mit einem herrlichen Ausblick über Kotor belohnt.

Tag 38
Wir machen uns auf nach Kotor, die Stadt ist Unesco-Weltkulturerbe. Der Weg über einen kleinen Pass ist mittendrin gesperrt, aber auch wenn wir umkehren und einen neuen Weg finden müssen – die Aussicht ist den Umweg wert!

Entlang geht es auf der einspurigen Straße um die Bucht von Kotor, wo wir unseren Stellplatz mit Blick auf die Bucht finden. Zum ersten mal ist ein Platz in der aktuellen Vorsaison sehr voll, wir bekommen die letzte Lücke.

Tag 37
Bei strahlendem Sonnenschein brechen wir auf, um Montenegros größte Höhle, die Lipa Höhle, zu besichtigen. Dafür müssen wir tatsächlich am Parklplatz vor der Ticketstation in ein Bimmelbähnchen steigen, das uns zum Höhleneingang bringt. Wir wurden vorgewarnt, in der Höhle ist es sehr kalt. So schlüpfen wir in dicke Jacken, und tatsächlich weht uns am Eingang ein kalter Wind entgegen.

Innen treffen wir auf fantastische Formationen, die in in der 6 Mio Jahre alten Höhle entstanden sind.
Nach der kühlen Temperatur in der Höhle freuen wir uns über den warmen Sonnenschein draußen und genießen unser kühles Getränk mit toller Aussicht.

Tag 36
Entlang der Panoramastrasse fahren wir Richtung Budva. Unterwegs haben wir einen schönen Blick auf die kleine Insel Sveti Nikola, auf der eines der exklusivsten Hotels Europas beheimatet ist. Ein Zimmer kostet ab 1500 Euro pro Nacht. Den Steg zur Insel darf man begehen, die Insel selber ist für Besucher gesperrt.

Weiter geht´s nach Budva, hier hätten wir gerne die Altstadt besichtigt. Sie liegt malerisch auf einem Landzipfel vor der Stadt. Aber: wir fahren durch Hotelschluchten, der Strandabschnitt ist komplett mit Hochhäusern zugebaut, für uns die bisher unattraktivste Stadt am Meer. Die Parkplätze vor der Altstadt sind voll; für uns ist klar – wir sparen uns die Altstadtbesichtigung!

Die Straße zur Lipa-Höhle, unser nächstes Ziel, schlängelt sich immer höher die Berge hinauf, bis wir unter uns den Blick auf den Shkodra-See und die schneebedeckten Gipfer der albanischen Alpen haben.

Inmitten der fantastischen Bergwelt haben wir einen schönen Stellplatz gefunden.

Hier gibt´s eine kleine Gastronomie, die uns ein bisschen an urige Almhütten erinnert.

Tag 35
Wir bleiben doch noch einen Tag, das Meer ist so blau!

Tag 34
Ausflug nach Stari Bar, der Altstadt von Bar

Tag 33
Tag 32
Aus dem versteckten Tal, in dem Theth liegt, müssen wir erneut über den Llogara Pass fahren, über den wir auch hierher gekommen sind.

Die Bergwelt zeigt sich noch einmal im Sonnenschein von ihrer fantastischen Seite.

Wir sagen tschüss, Albanien, heute geht es nach Montenegro. Einige Reiseberichte lauten von schwieriger Einreise, die gestaltet sich aber total problemlos.

Die Landschaft verändert sich sehr, die Berge werden niedriger, die Gegend trockener, es gibt große Weinplantagen. Nur Campingplätze, wie in Albanien in jedem Garten, finden wir auf unserer Strecke in Montenegro nicht so leicht. In dem Ort Bar sind die im Netz genannten gar nicht vorhanden, deshalb landen wir in Utjeha-Busat. Der Platz liegt nun wunderschön unter uralten Olivenbäumen

Abends erleben wir einen traumhaften Sonnenuntergang.

Tag 31
In den Bergen oberhalb von Thet haben wir einen Stellplatz auf einer Wiese gefunden. Der neue Tag begrüßt uns mit Sonnenschein.

Auch hier im Norden gibt es ein ´Blue Eye`, zu dem wir heute wollen. Es ist allerdings nicht so leicht zugänglich wie das bei Permet.
Auf dem ersten Stück des Weges ist die Straße noch asphaltiert,

bis zum Parkplatz kann man mit dem Auto fahren.

Ab hier geht es über einen steilen Schotterweg,

und dann wird gekraxelt und geklettert.

Das Büdchen lädt zu einer kleinen Pause im Café am Ende der Welt

und von oberhalb blickt man auf das ´Blue Eye`, das hier vom Gletscherwasser gespeist wird.

Tag 30
Die Berge rufen, von Shkodra geht es über die einspurige Passstraße hoch auf den Llogara Pass. Auf 1700 m liegen noch etliche Schneereste.

Wir sind von der Wahnsinns-Aussicht total überwältigt.

Bergab geht es über enge Serpentinen zum Dorf Theth.

Die dicken Regenwolken bleiben in den Bergen hängen und sorgen für ein dramatisches Panorama.

Tag 29
Entlang des Shkodra Sees führt ein gut ausgebauter Radweg, über den fahren wir zum alten Fischerdorf Shiroka.

Das Wasser des Sees ist wunderbar türkisgrün, am Ufer können wir etliche Vögel beobachten.

Auf einer kleinen Landzunge steht das Skelett eines Hauses. Auf Nachfrage beim Cafébetreiber erfahren wir, dass das eines der vielen Kriegshinterlassenschaften ist. Hier hat die ungarische Armee ein (Kriegs-?)Schiff torpediert und dabei das Hotel getroffen.

Spannend, in diesem ´Lost Place` ein bisschen herumzukrabbeln!

Das Fischerdorf Shiroka entpuppt sich als eine Ansammlung von Restaurants und Anlegestelle für Bootsfahrten. Dann aber entdecken wir tatsächlich Fischer, die am Strand ihren Fang in Plastiktüten sortieren und ihre Boote an Land ziehen.

Der Ort fügt sich sehr schön in die Seelandschaft mit Gebirge ein.

Tag 28
Das Wetter ist sonnig und schön, wir schwingen uns auf die Räder und fahren in das Zentrum von Shkodra. Auch hier überall rege Bautätigkeit, aber es gibt bereits über eine längere Strecke einen Radweg.
Schon von weitem sehen wir die Xhamia Ebu Beker Moschee im Zentrum, schauen sie von außen an und werden am Eingang von einem freundlichen Menschen hereingebeten.

Eine Straße weiter steht die Orthodoxe Kathedrale der Geburt des Herrn. Von unserem Campingplatz können wir abwechselt den Ruf des Muezzin und die Kirchenglocken hören – hier scheint das Miteinander gut zu funktionieren!

Durchs Zentrum verläuft die Fußgängerzone, wo sich Restaurant an Bar an Café an Eisdiele reihen

In den Seitenstraßen sieht es allerdings etwas anders aus. Auch hier gibt es hübsche Cafés und Restaurants, aber auch heruntergekommene Häuser, eingezäunte Schlaglöcher und, wie an vielen Ecken, Müll.

Dann haben wir ein tolles Museum besucht, das

Tag 27
Unser WoMo mochte die letzte ´Rappeltour` mal so gar nicht und hat prompt mit Fehlermeldungen reagiert. Also haben wir uns in Shkodra zuallererst eine Werkstatt gesucht, die den Motor gestreichelt hat und mithilfe des Computers alles wieder in Ordnung gebracht hat.
Und wir haben derweil den Ausblick auf die Burgruine oberhalb von Shkodra genossen.

Unser Campingplatz ist dieses mal ein bisschen luxuriös, es gibt einen Pool und ein schönes Restaurant mit großem Garten, an dem wir unter einer Jasminlaube gegessen haben. Schade, dass es keine Riechfotos gibt, dort duftete es ganz wunderbar!

Am Abend sind wir auf den Aussichtsturm geklettert, um den tollen Ausblick zu genießen

und den Pool von oben zu betrachten.

Tag 26
Über die Holperstrecke der Hinfahrt an den Komansee müssen wir wieder zurück, um nach Shkodra zu gelangen, unser nächstes Ziel – und wir sind wieder von der tollen Aussicht begeistert.

Unterwegs nehmen wir in einem engen, völlig zugestellten „Supermarkt“ ein paar Vorräte an Bord.

In Shkodra angekommen! Wir ´gönnen` uns dieses mal einen Campingplatz mit Pool…

Tag 25
Wir haben uns wirklich einen malerischen Stellplatz ausgesucht. Oberhalb des Flusses Drin frühstücken wir, während der Hahn kräht und die Hühner gackern.

Vom Campingplatz werden wir mit dem Taxi abgeholt und zur Anlegestelle für die Ausflugsboote auf dem Komansee gebracht. Wir erreichen die Anlegestelle durch einen einspurigen Tunnel voll ins Parkchaos hinein: Reisebusse, Taxen, Motorräder stehen kreuz und quer auf dem Platz, dazwischen die Passagiere, die Tickets für die unterschiedlichen Boote haben. Wir haben Glück, unser Taxifahrer ist auch der Kapitän unseres Schiffs. Wie durch ein Wunder finden alle Touristen ihr Boot, der Platz leert sich und los

Und dann waren wir nicht sicher, ob wir wirklich in Albanien, oder nicht doch durch Norwegen schippern! Diese wilde, romantische Landschaft mit schroffen Felsen, Höhlen und Wasserfällen, wir wissen gar nicht, wo zuerst hingucken!


Am Ende einer Bucht landen wir dann nach zweistündiger Fahrt an. Hier ist man auf Touristen eingestellt, es gibt Restaurants, Liegestühle und die Möglichkeit, sich bei einer kleinen Wanderung das Ganze von oben anzusehen.

Wie bisher fast überall in Albanien, ist auch hier einiges improvisiert. Der Steg zum Restaurant ist eine wackelige Angelegenheit!

Tag 24
Das Wetter ist trüb und regnerisch, ein guter Tag zum Weiterfahren.
Einen Zwischenstopp wollen wir am Kap Rodon einlegen, eine Landzunge die weit ins Meer hineinreicht. Der Weg ist abenteuerlich

Aber kurz vor dem Ziel ist es so stürmisch, das wir uns entscheiden nicht weiterzufahren.

Dann geht es weiter zum Koman Stausee. So langsam gewöhnen wir uns an die albanischen Straßen,

bis wir gestoppt werden, weil ein hölzerner Arm des Strommastes abgebrochen ist und das Kabel in geringer Höhe über der Straße hängt. Wir warten wie die anderen Fahzeuge, geduldig, bis der Mast erklimmt und das Stromkabel befestigt ist. Ein kleines Intermezzo auf Albaniens Straßen!

Die Aussicht auf die tiefen Täler, die der Fluss Drin in die Bergwelt geschnitten hat, entschädigt allerdings für jede Wartezeit!

Die ´Campingplätze` in der Nähe der Staumauer des Komani Sees sehen alle wie der Hinterhof der jeweiligen Bauernhäuser aus. Wir landen auf einem Hof direkt unter der Brücke über den Drin und bekommen quasi im Wohnzimmer der Familie unser Abendessen. Links die Oma, rechts die Raki-Fässer – und serviert wird Fisch aus dem Drin.

Wir stellen uns mit unserem WoMo direkt an den Fluss und haben eine tolle Aussicht.

Tag 23
Wir werden bei strahlendem Sonnenschein wach und beschließen, noch einen Tag am Meer zu verbringen. Nach dem Frühstück ist es Zeit für einen langen Strandspaziergang.

Ganz in der Nähe ist ein schönes Fischrestaurant. Die Gäste und die Bewirtung scheinen sich zu kennen, auch hier sind wir aktuell die einzigen Touristen. Wir genießen das leckere Essen.

Auf dem Rückweg am Strand entlang erleben wir den wunderschönen Sonnenuntergang.

Tag 22
Wir sind an einen weiteren Strandabschnitt gefahren. Vorbei an den üblichen Baustellen für neue Ressorts, durch Straßen, an denen kräftig mit großen Maschinen gewerkelt wird, erreichen wir den schönen Sandstrand von Plazhi San Pietro. Die Liegestühle stehen schon in Reih´ und Glied, es ist aber noch keine Saison und wir haben den Strand für uns.

Auch in der Strandbar sind wir die einzigen Gäste.

Unser Stellplatz ist sehr idyllisch unter Bäumen mit Blick auf´s Meer – auch hier sind wir die einzigen Gäste.

Tag 21
Morgens werden wir unter einem bewölkten Himmel wach, es ist aber nach wie vor warm. So machen wir die Räder startklar, packen vorsichtshalber die Regencapes ein und radeln über einen schön angelegten Radweg nach Berat, der Stadt der 1000 Fenster – und wieder Weltkulturerbe. Die Stadt empfängt uns mit zig Cafés, Restaurants, Obstgeschäften – und mit dem Blick auf die Stadtteile Mangalem auf der einen Seite des Flusses Osum und Gorcia auf der anderen.

Wir setzen uns von dem trubeligen Teil der Altstadt ab und kraxeln wenige (allerdings sehr steile) Schritte den Berg hoch – und schon sind wir ziemlich allein in den schönen Gassen.

Hier finden wir ein kleines Restaurant

mit einem ´Rooftop` Restaurant und einem wunderschönen Dachgarten davor, hoch über den Dächern von Berat mit einer tollen Aussicht.

Die 3. Altstadt, die Burg oberhalb Berats, sparen wir uns nach einem kurzen Blick auf die völlig überfüllten Gassen und posenden Touristen.
Tag 20
Wir fahren weiter nach Berat
An einem der vielen Stände am Straßenrand stoppen wir wegen der schönen Aussicht und um frische Erdbeeren einzukaufen.

Von der Baustellen-Abbruchkante haben wir eine gute Aussicht auf die große Hafenstadt Vlora.

Wir fahren Richtung Logan Pass und wie überall wird auch hier gebaut. Kein Problem, es geht einfach an riesigen Baufahrzeugen und -arbeitern vorbei! Statt über den Pass geht es jetzt durch einen niet- und nagelneuen Tunnel.

Am Nachmittag erreichen wir Berat. Die Berge ringsherum haben eine Schneehaube, aber wir lassen den Tag mit Blick auf den Fluss Osum bei 27 Grad ausklingen. Unser Stellplatz liegt direkt an einem Restaurant. Hungrig schauen wir in die Speisekarte, verstehen aber die einzelnen Gerichte nicht – und lernen, wie in Albanien die Gänge serviert werden! Wir bekommen einen Salat, kurz darauf eine Portion Pommes frites, dann kommt das Fleisch- oder Fischgericht. Ahnungslos haben wir eine große Portion Fisch und ein ganzes Hähnchen bestellt! Den Begriff ´Doggy bag` nehmen wir dieses Mal wörtlich: Um das Lokal herum streunt ein sehr hungriger Hund, dem wir ein köstliches Mahl servieren.

Tag 19
Über dem Strand von Livadh Beach erhebt sich die Ruine der Burg von Himara

Über enge, wildromantische Gassen geht es vorbei an teils bewohnten, teils verfallenen Gebäuden.


Und dann stehen wir in der byzantinischen Kapelle aus dem 11. Jhd., mit eben so alten Wandgemälden, völlig ungeschützt der Witterung preisgegeben.

Wir folgen dem Hinweis zum ´Butterfly Café` und gelangen über die schmalen Gassen zu dem pittoresken Lokal mit einer Terrasse mit herrlichem Ausblick.

Hier lassen wir uns die selbstgemachte Limonade schmecken!

Tag 18
Wir sind an der Küste in Höhe Livadh Beach angekommen. Das Wasser ist wunderbar klar, wir genießen ein paar faule Tage.

Tag 17
Es regnet noch immer. Davon lassen wir uns aber nicht abhalten und besuchen die Ali-Pascha-Hängebrücke in Permet. Das ist schon ein Abenteuer, sie zu begehen! Marode oder gar nicht vorhandene Holzstege, rostige Drahtseile, zum Teil einfach zusammen geschweißt – aber wir haben es überlebt und machen uns auf in Richtung Meer.

Unsere Route führt uns durchs Gebirge entlang des Flusses Drino.
Die Straße ist nagelneu, sie taucht im Navi noch gar nicht auf. Einspurig, über 700 Höhenmeter, mit vielen Serpentinen und durch eine atemberaubende Berglandschaft.
oder mit natürlichen Tempobegrenzer,
Bis wir unser Ziel am Meer erreicht haben.

Tag 16
Der erste Tag in Albanien, der mit dicken Wolken, Sturm und heftigem Regen startet. Wir finden einen gemütlichen Stellplatz oberhalb der Vjosa und verbringen den Tag mit Lesen, Faulenzen und Spielen.

Tag 15
Entlang des türkisfarbenen Flusses Vjosa fahren durch eine atemberaubende Landschaft nach Permet. Rechts und links ragen steile Berge hoch und der Fluß gräbt sich immer wieder durch Schluchten, bis er dann in einem breiten Kiesbett erneut zu sehen ist. Von Weitem haben wir immer wieder einen Blick auf die schneebedeckten Berge. Permet ist ein kleiner, unscheinbarer Ort, deshalb fahren wir gleich weiter nach Benje, um in den heißen Quellen baden zu gehen.

Auf dem sehr urigen Campingplatz mit großem Garten werden wir von den InhaberInnen mit Essen aus dem eigenen Garten verwöhnt. Dann laufen wir los, über die berühmte Kadiut Brücke zu den Quellen. Auf dem Weg ist wie an vielen anderen Hotspots, rege Bautätigkeit. Hier entsteht ein schön angelegtes Resort, auch für Wohnmobile. Ob das in Zukunft das Aus für die beiden privaten Stellplätze ist?

Um die warmen Quellen tummeln sich viele TouristInnen, die in den verschiedenen Becken baden gehen. Soo warm ist das Wasser nicht, wer aussteigt, kümmert sich schnell darum, in seine Kleider zu schlüpfen. Es ist aber wohl sehr gesund, in dem schwefelhaltigen -Wasser zu baden!

Unser Stellplatz ist auf einem kleinen Bauernhof zwischen Salat und Lauchzwiebeln, der Bauer zeigt uns den Weg.

In der „guten Stube“ gibt es Salat frisch aus dem Garten und Bohnensuppe.

Tag 14
Gestern haben wir sie nur von unter bestaunt, die Burg Kalaja e Gjirokastrës, die hoch über Gjirokastra wacht.
Die ersten Grundmauern stammen aus dem 3-4. Jahrhundert vor Christi, errichtet wurde sie vor allem durch die Byzantiner im 12. Jahrhundert.

Von hier oben hat man einen herrlichen Überblick über die Stadt und das Umland.

Bis hin zu den Schneebedeckten Gipfeln des 2482 mtr hohen Maja e Papingut.

Tag 13
Manchmal vergisst man bei der Reiseplanung ein winziges, aber entscheidendes Detail. In unserem Fall war es der Beiname von Gjirokastra: Die Stadt der tausend Treppen. Und wir? Wir dachten, es sei eine gute Idee, die Stadt mit dem Fahrrad zu erkunden.
Die Fahrt von unserem Stellplatz etwas außerhalb war zunächst wie aus dem Bilderbuch. Auf der Landstraße rollten wir entspannt dahin, genossen den Blick auf die Berge und den Fahrtwind. Doch an der Stadtgrenze zur Altstadt wendete sich das Blatt.
Was auf der Karte wie eine normale Straße aussah, entpuppte sich als ein Labyrinth aus steilen, extrem engen Gassen, gepflastert mit glattem Kopfstein. Nach nur wenigen Minuten brannten die Waden, die Reifen rutschten auf dem antiken Stein – und wir mussten einsehen: Gjirokastra gewinnt. Wir ließen die Räder stehen und setzten den Weg zu Fuß fort. Ein beschwerlicher Aufstieg, der uns ordentlich ins Schwitzen brachte!
Oben angekommen, wurden wir für die Mühen belohnt. Gjirokastra gehört völlig zurecht zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Zugegeben: Die Altstadt besteht heute fast ausschließlich aus Souvenirläden und Restaurants. Und doch versprüht dieser Ort einen ganz eigenen, fast schon magischen Charme. Wenn man zwischen den massiven Steinhäusern mit ihren silbrigen Steindächern steht und den Blick über das Tal schweifen lässt, spürt man die jahrhundertealte Geschichte bei jedem Schritt.
Es ist touristisch, ja – aber auf eine Weise, der man sich kaum entziehen kann. Vielleicht schmeckt der erste kühle Drink nach diesem Aufstieg aber auch einfach nur besonders gut.

Tag 12
Nach der Geschichte Butrints stand Natur pur auf unserem Programm. Unser Ziel: Syri i Kaltër, das berühmte „Blaue Auge“. Das Navi hatte Probleme, den Weg zu unserem geplanten Ziel zu finden, war die Hinfahrt entlang eines kristallklaren Flusses und durch eine wilde, beeindruckende Gebirgslandschaft beeindruckend.
Das Blue Eye ist eine tiefblaue, unterirdische Quelle, die wie eine riesige Pupille aus der Erde leuchtet. Die Zahlen hinter diesem Spektakel sind fast so beeindruckend wie der Anblick selbst:
• Unergründliche Tiefe: Taucher sind bisher bis in 50 Meter Tiefe vorgedrungen, doch das Ende der Quelle hat noch niemand erreicht.
• Enorme Kraft: Pro Sekunde schießen etwa 6 m³ Wasser (6.000 Liter!) an die Oberfläche. Der Strömungsdruck ist so gewaltig, dass es physikalisch unmöglich ist, bis zum Grund abzutauchen.
• Eisige Erfrischung: Das Wasser sprudelt mit einer konstanten Temperatur von 12,75 °C hervor – perfekt für eine Abkühlung, wenn man mutig genug ist!
Dieses Naturwunder ist ein Ort, an dem man die rohe Kraft der Natur nicht nur sieht, sondern förmlich spüren kann.

Nach der erfrischenden Kühle des Blue Eye führt uns die Reise weiter in das Landesinnere. Unser Ziel ist eine Stadt, die man schon von Weitem an den Berghängen thronen sieht: Gjirokastra
Tag 11
Wir machen einen Ausflug in das nahe gelegenen Butrint, einer malerisch an der Küste gelegenen antiken Stadt. Sie wurde von griechischen und römischen Einflüssen geprägt, aber auch viele andere Völker fanden sich hier ein. Butrint zählt heute zu den beliebtesten Touristenzielen Albaniens und zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes. 1992 wurde sie von der UNESCO zum Weltkurlturerbe ernannt.
Wer Albanien bereist, kommt an einem Ort nicht vorbei: Butrint. Diese malerische Ruinenstadt im Süden des Landes ist weit mehr als nur eine Ansammlung alter Steine – sie ist ein lebendiges Geschichtsbuch unter freiem Himmel.
Spektakulär auf einer Halbinsel zwischen dem Ionischen Meer und dem Butrintsee gelegen, zieht die Stadt uns sofort in ihren Bann. Hier verschmelzen die Epochen: Von den massiven Mauern der Griechen über die prachtvollen Bauten der Römer bis hin zu Spuren der Byzantiner und Venezianer. Es ist diese einzigartige Mischung der Kulturen.
Die UNESCO hat Butrint bereits 1992 zum Weltkulturerbe ernannte.


Tag 10
Es geht weiter nach Albanien. Die Grenzkontrollen sind unproblematisch und es dauert nur ein paar Minuten.

Ab jetzt heißt es: Digital Detox von der EU! Deutsche SIM aus, Balkan-eSIM an – denn in Albanien können Telefonate und mobiles Internet sonst schnell das Urlaubsbudget sprengen.
Das Abenteuer beginnt bereits auf der Straße. Hier herrscht eine ganz eigene Dynamik: Man fährt, wie es einem gerade gefällt. Unser Ziel, der Stellplatz in Ksamil, setzt fahrtechnisch noch eins obendrauf: Eine steile, sehr enge Schotterpiste führt uns bergauf, doch die Mühe lohnt sich. Zur Begrüßung gibt es Eiskaffee und Kekse – albanische Gastfreundschaft vom Feinsten!

Auch wenn der direkte Meerzugang fehlt, stört uns das wenig. Zum Baden ist es ohnehin noch zu frisch, also genießen wir einfach den fantastischen Ausblick.

Tag 09
Wir haben einen schönen Stellplatz gefunden. Unser Wohnmobil steht keine fünf Meter von der Wasserlinie entfernt, direkt am feinsandigen Strand. Es gibt kaum ein schöneres Geräusch als das sanfte Rauschen der Wellen direkt vor der Tür. Auch wenn sich die Sonne heute ein wenig hinter den Wolken versteckt, blitzt sie immer wieder hervor und gibt uns die Möglichkeit, in die Badesachen zu schlüpfen.

Tag 08
Nach einer erholsamen Nacht und einem gemütlichen Frühstück verbringen wir den Tag bei netten Gesprächen mit anderen Reisenden an Bord. Gegen 15:00 Uhr erreichen wir schließlich unser Ziel: Igoumenitsa.

Nach dem Anlegen sind es nur noch ein paar Kilometer, bis wir unseren Campingplatz erreichen. Leider spielt das Wetter momentan noch nicht ganz mit, aber wir bleiben optimistisch. Wir sind gespannt, was uns in und um Igoumenitsa erwartet, sobald sich die Sonne wieder zeigt.
Tag 07
Wir müssen früh starten, da der Check-in bereits bis 09:00 Uhr erfolgen soll. Zum Glück sind es vom Campingplatz bis zum Fährhafen nur wenige Kilometer. Vor Ort heißt es dann erst einmal Geduld haben, denn die Fähre legt erst um 12:30 Uhr ab.
Dafür haben wir eine schöne Bugkabine mit Fenster ergattert und können während der Überfahrt den direkten Blick auf das Meer genießen

Tag 06
Heute lassen wir einfach mal die Seele baumeln. Es ist faszinierend, den gewaltigen Schiffen zuzusehen, wie sie fast zum Greifen nah durch den Canale dei Petroli an uns vorbeigleiten.

Tag 05
Obwohl Freiburg zu unseren absoluten Lieblingsorten zählt, zieht es uns heute weiter. Kaum haben wir die Schweizer Grenze überquert, zeigen sich am Horizont bereits die ersten schneebedeckten Gipfel.

Ursprünglich wollten wir in der Schweiz noch einen Zwischenstopp einlegen, aber da wir uns noch fit und munter fühlen, fahren wir direkt bis Venedig durch. Jetzt sind wir in Fusina auf dem Festland – direkt gegenüber der Insel Venedig – und haben einen fantastischen Blick auf die historische Altstadt.

Tag 04
Sonnenschein pur in Freiburg! Endlich warm genug, um draußen zu sitzen. Der große Eisbecher darf dabei natürlich nicht fehlen.
Tag 03
Es geht weiter Richtung Süden nach Freiburg.
Tag 02
Wir verbringen einen schönen Tag in Darmstadt.
Tag 01
Bei strahlendem Sonnenschein und frühlingshaften Temperaturen starten wir heute in unser nächstes großes Abenteuer! In wenigen Tagen wollen wir Venedig erreichen, um von dort mit der Autofähre nach Griechenland überzusetzen. Danach geht es auf dem Landweg quer durch den Balkan zurück in Richtung Heimat. Wir sind wahnsinnig gespannt auf all die Eindrücke und Erlebnisse, die vor uns liegen.
















