Worpswede ***

21.08.2014

Der Weg von Bremen nach Worpswede ist nicht sehr weit, bei gutem Wetter fahre ich die 20 km mit dem Rad. Vorbei an weitem Land
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und baumbestandene Alleen und Hofzufahrten,
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wunderschönen Eingangstüren an alten Bauernhöfen.
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Den Ortskern bildet die bekannte Bergstraße, das Publikum gehört zum größten Teil zu den Best-Agern (55+). Hier reiht sich eine kleine Galerie an die nächste und ebenfalls ein Café an das nächste. Insgesamt nicht unbedingt mein Geschmack, ein wenig zu „ommerich“. Aber man muss es ja mal gesehen haben.

1889 wurde hier bereits eine Lebens- und Arbeitsgemeinschaft von Künstlern gegründet. Bis vor wenigen Jahren war dies eine der größten Stipendiatenstätten Deutschlands.

Große Kunstschau und Kaffee Worpswede
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Barkenhoff
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Käseglocke
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Windmühle
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und viele wunderschöne Häuser
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Wenn man ein kurzes Stück aus Worpswede hinausfährt, kommt man zur Hamme, ein schmaler Fluss mit tiefschwarzem Wasser, der langsam vor sich hindümpelt.
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Früher glitten hier Torfkäne, schwarzen Boote mit brauen Segeln her. Sie waren vollbeladen mit Torfballen und die Torfbauern stakten, treidelten und segelten oft mehrere Tage bis nach Bremen. Dort wurde der Torf als Brennmaterial verkauft.
Heute schippern die Nachfahren der Torfbauern mit Touristen durchs Teufelsmoor.
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Meine Wertung: ***** nett

 

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