Essen – Margarethenhöhe ****

07.03.2014

Das schöne Wetter ruft nach einem Ausflug, also auf nach Essen zur Margarethenhöhe.

Vorher noch ein wenig Hintergrundwissen:
Der Bergbau und die Stahlindustrie, die Anfang des vergangenen Jahrhundert sehr viele Arbeiter benötigte, haben im Ruhrgebiet einige bemerkenswerte Siedlungen hinterlassen. Eine besonders schöne ist die Margarethenhöhe in Essen. Sie wurde zwischen 1909 und 1920 als zweckmäßige und menschenfreundliche Siedlung für die Mitarbeiter von Krupp gebaut. Es wurde ein besonderer Haustyp neu entwickelt, kleine Häuser mit Garten, die aber über den Komfort von Wannenbädern, Toiletten in der Wohnung und Zentralheizungen verfügten. Trotz aller wirtschaftlichen Überlegungen, die zum Bau dieser Häuser geführt haben, lassen sich viele schöne Laubengänge, Erker, geschwungene Giebel und Holzfensterläden finden und die ganze Siedlung macht einen gepflegten, ja liebenswerten Eindruck.

Hauxplatz
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Frau Krupp
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freundliche Nachbarn bieten dem müden Wanderer eine Gelegenheit zum Verschnaufen
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Laubenweg
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Kleiner Markt
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Stiller Winkel
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Am Brückenkopf
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Steile Straße
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drumherum kann man durch den Wald spazieren gehen
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Ich werde noch einmal wiederkommen, in zwei oder drei Monaten, wenn die Rankpflanzen, die an vielen Häusern wachsen, Blätter haben, dann ist es bestimmt noch schöner. Ein lohnender Ausflug.

Meine Wertung: ***** sehenswert
Kleiner Markt
Essen

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