Category Archives: Allgemein

Bremen – Kirmes ***

23.03.2016

Eigentlich ist es noch viel zu kalt für Kirmes mit Backfisch, Schaumeis und Zuckerwatte. So gab es nur einen kleinen Ausflug zum Riesenrad und dann einen heißen Glühwein.

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Meine Wertung: ***** wer es mag, dem wird es gefallen
Bremen
direkt hinter dem Hauptbahnhof

Bremen – Psychiatrisches Museum ***

10.08.2015

In Bremen gibt es ein kleines, interessantes, aber sehr erschreckendes Psychiatrisches Museum.
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Es ist beruhigend zu sehen (oder zu hoffen, denn ich weiß es nicht wirklich!), das sich die Behandlungsmethoden heute doch gravierend zu denen im 19. Jahrhundert unterscheiden.

Bett aus einem Schlafsaal in denen der Patient in seinem Bett fixiert wurde
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Zwangsjacke
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Zwangsstuhl in dem besonders „lebhafte“ Patienten fixiert wurden
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Gerät zur Elektroschock-Therapie
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Meine Wertung: ***** interessant aber erschreckend
Züricher Straße 40
D-28325 Bremen

Haltern – Naturwildpark Granat ***

18.02.2016

Auch an einem trüben Spätwinter- oder Vorfrühlingstag kann sich ein Ausflug nach Haltern lohnen. Ganz in der Nähe des Halterner Stausees gibt es den kleinen Naturwildpark Granat. Der Eintritt kostet nicht viel und man kann zwei, drei Stunden durch einen schönen Wald laufen und ein viele einheimische und auch einige exotische Tiere anschauen.

Während die einen sich gerne im Schlamm suhlen
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laufen die anderen einem um die Beine und hoffen gefüttert zu werden.
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Die schauen sich von der anderen Seite sehnsüchtig ihr Mittagessen an, zum Glück durch einen Zaun getrennt.
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Rot- und Damwild und auch Mufflons laufen frei herum. 
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Kängurus und Strauße gehören jetzt nicht unbedingt hier hin.
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Dieses ungewöhnliche Tier, das fast aussieht wie eine Katze, entpuppt sich bei genauem Hinschauen als Huhn.
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Sieht nett aus, aber ob das praktisch ist?
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Meine Wertung: ***** nett
Granatstraße 626
45721 HalternLavesum

Livigno ****

01.01.2016

Ein schöner Ferienort, aber leider gab es nicht genügend Schnee, alles was man hier als Piste sehen kann, besteht aus Kunstschnee.
Piste
Selbst auf 3000 mtr Höhe, werden die Pisten künstlich beschneit.
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Auch die Loipen sind künstlich aufgeschüttet.
Loipe
Aber das tolle Wetter entschädigt für alles und lange Spaziergänge sind ja auch was schönes.
Wald
Trotz Sonnenschein ist es kalt genug, das der Bach zugefroren ist.
Bach
Wiesen Bärenklau
Gras
„Schneewittchen und die sieben Zwerge“
Bäume

Essen – Lichtburg *****

30.01.2016

Eins der großen alten Kinos, die noch Historie ausstrahlen und jeden Cineasten begeistern ist die Lichtburg in Essen. Ein Premieren-Kino, das schon sehr viele Größe des Film begrüßen durfte. Einmal im Monat kann man hinter die Kulissen schauen – und es lohnt sich sehr.

Kinosaal Lichtburg Essen 2x

Kinosaal Lichtburg Essen 3x

Dieses mannshohe Ungetüm ist ein Filmprojektor.
Sieht historisch aus, ist aber High Tech. Er kann analoge Filme von der Rolle, Digitalaufzeichnungen vom Server und 3D mit Shutter-Brille (!) wiedergeben.
Filmprojektor x
Auf dem mittleren Teller liegt übrigens „The Hateful Eight“.
Quentin Tarantino hat den Film in „alter“ 70mm-Analog-Technik gedreht, also noch mit richtigem Filmaterial. Es gibt in Deutschland nur noch vier Kinos, die über die entsprechende Technik verfügen, diesen Film wiederzugeben.
Etwas für echte Cineasten 🙂 Digital kann jeder.

Film x

 

 

Haltern – Westruper Heide

09.09.2015

Der Sommer ist zu Ende, es wird morgens später hell und abends merklich kühler, auch wenn die Sonne versucht den Tag noch ein wenig aufzuwärmen.

Heute war der Morgen zum ersten mal trüb und diesig und die ersten Nebelschwaden waberten durch die Straßen. Sehr stimmungsvolles Wetter für einen Ausflug in die Heide. Ich brauche gar nicht weit fahren, direkt am Halterner Stausee gibt es eine kleine Heidelandschaft, die Westruper Heide im Naturpark Hohe Mark. Groß genug für einen Sonntagsausflug und für hinterher gibt es ein paar Ausflugslokale drum herum.

Sandige Wanderwege
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Spinnennetze glitzern voller Morgentau
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Haltern_Hohe_Mark_15_09_129x windige Plätze

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Meine Wertung: ***** nett
Haltern
Hullerner Str. 107

Großbritannien – Oxford ****

28.09.2015

Es war ganz einfach, ich habe mich morgens um sieben ins Auto gesetzt, bin vier Stunden durch Holland, Belgien und Frankreich gefahren und schon war ich in Dünkirchen am Ärmelkanal. Dann habe ich mir ein Fährschiff ausgesucht und saß kurze Zeit später an Bord auf dem Weg nach Großbritannien. Es war nicht sehr voll, ich habe einen Außensitz gefunden und es mir gemütlich gemacht. Die dicken Dieselmotoren geben ein tiefes Grummeln und Rumoren von sich, das ich bis in den Bauch spüre. Die Gischt spritzt in hohem Bogen auf, aber auf dem Oberdeck bleibt es trocken. Mit lautem Geschrei und atemberaubenden Flugkünsten umkreisten die Möwen die Passagiere, in der Hoffnung, etwas zu ergattern. Die Sonne scheint warm und ich werde schläferig und schlummere einen Teil der Überfahrt leicht vor mich hin.
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Knapp zwei Stunden später steuere ich schon auf die Steilküste von Dover zu, die weißen Kreidefelsen leuchten mir bei strahlend blauem Himmel schon von Weitem entgegen.
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Ab jetzt muss ich links fahren. Besonders die vielen Kreisverkehre fordern meine volle Konzentration. Knapp drei Stunden dauert die Fahrt, die in einem großen Bogen um London herum führt. Nach den obligatorischen Staus bei Heathrow komme ich in Oxford an. Auf den ersten Blick eine typische englische Kleinstadt mit den Reihenhaussiedlungen, die es in vielen Städten Großbritanniens gibt. In einem dieser Häuser finde ich auch meine Bed and Breakfast – Unterkunft, weder schön, noch chic, noch preiswert. Angeblich ist Oxford nach London die teuerste Stadt Grosbritanniens. (Das Frühstück bestand übrigens aus gefriergetrocknetem Kaffee, den ich mir in meinem Zimmer selber zubereiten durfte und drei kleinen, in Plastik verpackten Keksen).
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Übrigens war J.R.R. Tolkien Professor für englische Sprache in Oxford, vielleicht hat er hier seine Inspiration für die Hobbit Höhlen gefunden?
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Oxford gefällt mir sehr gut, mit seinen große breite Straßen, von Prachtbauten gesäumt, auf denen Doppeldeckerbusse fahren.
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Aber ebenso gefallen mir die kleineren Straßen mit originellen Geschäften, Kneipen und Restaurants.
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Es gibt auch spannende Entdeckungen zu machen, zum Beispiel dieser unscheinbare Buchladen,
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der allerdings eine der weltweit größten Buchhandlungen ist. Das Geheimnis liegt unter der Erde. In den unterirdischen Verkaufsräumen verstrecken sich mehr als 5 km Bücherregale.

Aber was Oxford wirklich zu einem besonderen Ort macht, ist seine Universität. Sie ist DIE führende Elite-Universität Großbritanniens und steht im weltweiten Vergleich auf Platz 4. Es gibt sie seit dem 12. Jahrhundert; sie umfasst heute 38 Colleges und es studieren hier über 20.000 Studenten aus aller Welt. (An der RUB sind übrigens 42.000 Studenten eingeschrieben und sie steht im Ranking irgendwo im zweihunderter Bereich.) Billig ist es nicht, dazuzugehören, pro Semester sind mindestens 15.000 Euro an Gebühren fällig, plus Miete und Lebenshaltungskosten.

Jedes College zeichnet sich durch beeindruckende historische Gebäude aus, mit Gärten und Kapellen oder Kirchen und großen Hallen und Bibliotheken. Wenn nicht gerade Studenten die Gebäude bevölkern, können sie besichtigt werden. Ich bin von College zu College geschlendert, habe hier die Stille einer Kirche genossen, dort die Größe einer Halle bewundert, in einem der gepflegten Innenhöfe oder Gärten die Sonne genossen oder die Studenten bewundert, die sich hier mit einer selbstverständlichen Lässigkeit bewegen.
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DSC_3391 hier übt ein Musikstudent
DSC_3434 die Mensa des Christ Church College diente als Vorlage für den großen Speisesaal von Harry Potter’s Hogwart. Die Professoren sitzen auf einer Empore vor Kopf. Besichtigung natürlich nur außerhalb der Essenszeiten ;-). Viele Harry Potter Filmszenen wurden in Oxford gedreht.

Meine Wertung: ***** sehenswert
Fähre nach Großbritannien: ca 60 Euro
Linksfahren: gewöhnungsbedürftig
Hotels in Oxford: sehr teuer, Bed and Breakfast mit Etagendusche ab 80 Euro

Bochum – Kunst am Baum ***

Bochum-Linden ist um eine Attraktion reicher. Die Bäume mussten weg, aber ein bisschen Kunst ist geblieben. Die meisten Menschen gehen achtlos daran vorbei, nur selten bleibt jemand stehen und schenkt den kleinen Kunstwerken einen abschätzenden Blick. Mir gefallen sie.

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Meine Wertung: ***** nett
Hattinger Str. 765-831
Bochum

Etschtal-Radweg

Der Etschtal-Radweg beginnt am Reschenpass und führt über Meran und Trento bis nach Verona. Von hier aus fließt die Etsch weiter bis in die Adria. Der Radweg ist für ungeübte Stadtmenschen geeignet, führt er doch überwiegend bergab. Ich habe den Weg meinen Vorstellungen angepasst. Ich werde in Meran starten, einen Schlenker über Kaltern machen, bei Rovereto den Etschtal-Radweg verlassen, am Gardasee entlang radeln und erst bei Verona wieder auf die Etsch treffen.

Eigentlich wäre der Zug das Einfachste, aber in der Vergangenheit habe ich keine guten Erfahrungen mit der Bahn gemacht (siehe Alpenüberquerung) und so entscheide ich mit für das Auto. Das werde ich dann in Meran stehen lassen und von Verona mit dem Zug zurück nach Meran fahren, um das Auto wieder abholen. Außerdem will ich noch ein paar Tage Badeurlaub an der Adria machen, dahin werde ich mit dem Auto fahren.

Zur Orientierung nehme ich mein iPhone mit. Ich habe verschiedene Produkte zur Fahrrad-Navigation ausprobiert. Naviki gefällt mir ganz gut, hat mich aber zuhause oftmals über winzige Trampelpfade jenseits der Zivilisation geführt. Da ich lieber ab und zu einen netten Gasthof finden und auf breiten Radwegen bleiben möchte, werde ich Navigon benutzen, das kann ich auch auf Fahrrad-Navigation umstellen.

Tag 1 – Anreise nach Meran

Mit dem Auto geht es nach Meran. Hier werde ich einmal übernachten und morgen beginnt die Tour.
Das mondäne Kurhaus und die Laubengänge mit vielen kleinen Geschäften, lauschigen Hinterhöfen und gemütlichen Restaurants.
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Tag 2 – von Meran nach Kaltern

Aus Meran heraus führt der Weg an der Etsch entlang, sehr angenehm zu fahren, keine Steigerung und gut ausgebaut. Es geht an endlosen Apfelplantagen vorbei und auch manchmal hindurch.
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Nach einem Abstecher nach Terlan (berühmt für seinen Terlaner Weißwein) und nach Lagrein (berühmt für seinen Lagreiner Rotwein) werden aus den Apfelplantagen riesige Weingüter. Hier verlasse ich den Radweg an der Etsch entlang und fahre den Berg hinauf in Richtung Kaltern. Leider nur noch Bergauf.
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Die frühe Abend verzaubert die Berge und das Tal mit eine romantischen Stimmung.
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Tag 3 – von Kaltern nach Trento

Endlich geht es wieder bergab. Mein erstes Tagesziel ist der Kalterer See. Leider kann man nicht am See entlang fahren, da die Weingüter bis zum Ufer hinunter reichen. Am Campingplatz weist man meinen Wunsch ans Ufer zu kommen auch ab, da ich kein Gast bin. So muss ich leider ein paar Kilometer auf einer engen, vielbefahrenen Straße fahren bis ich an ein Café mit einer Seeterrasse komme .
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Kurz darauf erreiche ich wieder den Etschtal-Radweg, breit und bequem schlängelt er sich neben dem gemächlich dahinfließendem Fluss entlang.
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Ab und zu mache ich einen Abstecher in eins der kleinen Dörfer die am Wegesrand liegen. Je weiter ich komme, desto „italienischer“ werde sie.
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Am frühen Nachmittag erreich ich Verona. Eine tolle Stadt, überall kann man gemütlich sitzen und einen Hugo oder ein Glas Wein trinken, dazu werden kleine Knabbereien gereicht, Nüsse, Chips, kleine Wraps oder Mini-Wurstbrote. Straßenmusiker geben ihr Bestes, aus dem Dom klingt Orgelmusik, ich schlendere durch die engen Gassen der Altstadt, hier könnte ich bleiben.
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Tag 4 – von Trento nach Riva del Garda

Bis Rovereto fahre ich noch an der Etsch entlang, zweige ab und fahre über einen Pass, dann sehe ich ihn auch schon, den Gardasee. Traumhaft schön.

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Abends lädt die Stadt zum Bummeln ein oder am Ufer sitze und etwas essen oder einfach nur die Stimmung genießen.
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Tag 5 – von Riva del Garda nach Malcesine

Die Fahrt nach Malcesine ist nicht wirklich schön. Der Blick auf den See und die Berge ist fantastisch aber leider gibt es keinen Radweg. Ich muss über die einzige enge Uferstraße fahren und sie mir mit vielen rasenden Autos und einigen bedrohlich großen Lastern teilen. Besonders bei der Durchfahrt der unbeleuchteten Tunnel fühle ich mich nicht sehr wohl.
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Tag 6 – Malcesine – Ausflug auf den Monte Baldo

Heute mal ohne Fahrrad. Mit der Seilbahn fahre ich hinauf auf den Monte Baldo, gehe dort wandern und fahre dann mit der Seilbahn wieder herunter. Ein toller Ausflug.
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Auch Stöckelschühchen gab es ….
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Tag 7 – Mit dem Schiff von Malcesine nach Gargnano

Heute mache ich es mir ganz gemütlich, fahre mit dem Rad auf eins der vielen Fährschiffe und lasse mich an andere Ufer nach Gargnano bringen.
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und dann … tue ich nichts mehr 🙂
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Tag 8 – Gargnano – Ausflug nach Gardone Italia – Heller Garden

Morgenstimmung beim Frühstück am Seeufer.
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Nachdem ich ein paar Kilometern den Berg hinaufgefahren bin, werde ich mit einer sensationellen Aussicht belohnt.
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Ganz in der Nähe hat André Heller (okay, die älteren kennen ihn vielleicht noch) den sehr schönen Garten Gardone Italia „komponiert“. Auf gewundenen Wegen spaziere ich durch ein Meer von blühenden und duftenden Pflanzen und entdecke immer wieder neue Kunstwerke namhafter Künstler wie Roy Lichenstein, Keith Harring und vieler mehr. Manchmal hängen sphärische Klänge in der Luft, manchmal nur das Gurgeln eines kleines Baches. Hinter jeder Wegbiegung erwartet mich eine neue Überraschung.
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Tag 9 – von Gargnano über Sirmione nach Bardolino

Die Fahrt geht weiter, die Berge werden immer flacher bis die letzten Ausläufer der Alpen schließlich flachem Land weichen. Die steilen Ufer werden weniger steinig und sind immer öfter sandig und mit Schilf bewachsen.
Sirmione ist sehr schön mit einer beeindruckenden Burganlage, aber so voller Touristen, das ich mit dem Rad nicht in die Altstadt kommen kann.
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Also steige ich wieder auf mein Fahrrad und radle noch ein paar Kilometer weiter nach Bardolino. Hier fühle ich mich wohler, weniger Touristen, weniger voll und auch eine hübsche Altstadt. Bardolino ist bekannt für seinen guten Rotwein, was ich nicht wusste, das es auch einen tollen Rose gibt, den Bardolino Chiaretto. Am Hafen sitzen, ein Glas kühlen Wein bestellen und dazu diese „Naschereien“ als Beigabe zu bekommen, kann ich schon sehr genießen.
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Tag 10 – von Bardolino nach Verona

Ein paar Kilometer nur, dann treffe ich wieder auf die Etsch und den dazugehörigen Radweg. Nach mehr als dreihundert Kilometern ist der Fluss breit und gemächlich geworden. Er führt mich fast direkt zur Arena von Verona.
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Verona gefällt mir sehr gut. Ein paar Schritte neben den touristischen Routen und Sehenswürdigkeiten gibt es viele kleine romantische Gassen und nette Bars und Restaurants.
Der Garten von Romeo und Julia mit dem berühmten Balkon ist natürlich ein Muss.
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Mal schauen, ob es mit der Liebe besser klappt als mit dem Geld. In Bremen soll man viel Geld bekommen, wenn man dem Esel der bronzenen Bremer Stadtmusikanten an den Fuß fasst. Habe ich ausprobiert, hat leider nicht geklappt. Wer der Julia-Statue an den Busen fasst, den erwartet angeblich großes Glück und ewige Liebe. Ist ja eh wichtiger als Geld, deshalb habe ich mal ein bisschen mit ihr geschmust.
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Fast 350 km habe ich auf dem Sattel gesessen, ich habe viel gesehen, viel erlebt und es hat sehr viel Spaß gemacht.

Morgen werde ich das Auto in Meran abholen und dann noch ein paar Tage ans Meer fahren und in der Sonne liegen und nichts tun.

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