Mit dem Wohnmobil durch Italien – Basilikata

Tag 25 Matera

Schnell ist nach dem Frühstück meine „Ilse“ (mein WoMo) wieder gepackt, das Fahrrad ist zum Schluss auf den Träger gehoben, weiter geht es nach Matera.

Über die Stadt als UNESCO Kulturhauptstadt 2019 habe ich schon zuhause einen Bericht gelesen, in dem von der Sassi, den altertümlichen Höhlensiedlungen, die Rede war. Der erste Stellplatz in der prallen Sonne, direkt an der Schnellstraße, lud gar nicht zum Bleiben ein. Es war so heiß, kein Schatten und der Asphalt reflektierte die Hitze noch. Deshalb fuhr ich weiter ins Zentrum, fand einen normalen Parkplatz nahe der Sassi und nachdem ich mich in einem der vielen Cafes gestärkt hatte, bin ich in den Talkessel der Altstadt gestiegen – über gefühlt 500 Treppen.


Auf der Straße rund um die Altstadt werden überall Führungen zu den Sehenswürdigkeiten angeboten, mir macht es aber viel mehr Spaß, selber zu stöbern und abseits der Touristengruppen die Stadt zu erlaufen.

Dort finde ich auch eine kleine Bäckerei in der das typische Brot aus Matera gebacken wird. Es ist mindestens 5 kg schwer und schmeckt mit Olivenöl und ein wenig Salz einfach super lecker. Zum Glück gibt es auch kleine Versionen, sodass ich mir ein kleines Brot für heute Abend mitnehmen kann.

Nachdem ich mich durch die verwinkelten Gassen der Altstadt hindurchgewuselt habe, komme ich oberhalb der Stadt aus und habe einen tollen Ausblick auf die Schlucht und die Höhlenwohnungen in den Felsen.

Auch einen viel luftigeren Stellplatz habe ich gefunden: Direkt an der Gokart-Rennbahn, vollkommen unspektakulär, dafür aber auf dem Weg dorthin vorbei an den Schluchten mit Höhlen. Und der Wirt war supernett, fuhr mich und andere Gäste in der Dämmerung zu einer Aussichtsplattform mit traumhaften Blick auf Matera.