Ghana Rundreise

Mole Loop

Nach der Rückkehr nach Accra geht es ein paar Tage später in den Norden, über Tamale in den Mole-Nationalpark. Dieses Mal fliege ich den größten Teil der Strecke bis Tamale und von dort aus mit dem Taxi, über asphaltierte Straßen und staubige Sandpisten zum Nationalpark.
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Unterwegs liegt Larabanga, ein kleines Dorf mit der ältesten Moschee Afrikas (von 1421).
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Erst wird gekocht und dann der Topf ausgeschleckt.
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Von der Hotelterrasse aus hat man eine tolle Aussicht auf ein Wasserloch und ab und zu lassen sich auch Tiere beobachten.
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Auf dem nahegelegenen Mole-River kann man mit dem Boot sanft durch den Wald gleiten, überall sieht man Spuren von Krokodile und viele bunte Vögel.
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In ?……? dürfen wir uns das Dorf ansehen, nachdem wir den Chief begrüßt haben. Der 90-jährige saß gemütlich im Schatten, eine seiner Frauen vermietet in den angenehm kühlen Hütten Übernachtungsmöglichkeiten an Gäste. Ausserdem kann man Sheabutter bei den Herstellerinnen einkaufen.

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Hier wohnt der Chief. Der Baumstamm links ist eine Leiter um auf die Dachterrasse zu kommen. Dort werden Okra-Schoten getrocknet.
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Aus den Nüsse des Karitébaum oder auch Afrikanischer Butterbaum wird die Sheabutter in einem sehr aufwändigen manuellen Prozess gewonnen. Sie wird für Kosmetika und Lebensmittel verwendet.
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Wenn man nicht unbedingt die „Big Five“ ansehen möchte, ist eine Safari durch den Nationalpark eine wunderbare Alternative. Hoch auf dem Wagen geht es hinaus in die Wildnis. Die Hauptattraktion im Mole Nationalpark sind Elefanten, aber auch Gazellen, Antilopen, Krokodile, Warzenschweine, Affen. Löwen und Flusspferde sind sehr rar und nur weiter im Norden zu finden, Giraffen, Nashörner, Zebras gibt es in Ghana überhaupt nicht. Die Tiere werden sich selbst überlassen, Wasserlöcher werden nicht künstlich ausgetrocknet um die Tiere zu zwingen sich an anderen, für Touristen gut erreichbaren Wasserlöchern aufzuhalten. Tierbeobachtung ist hier Glückssache.
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Auf dem Jeep ging es durch den Park, vom Dach aus waren Affen zu sehen, eine Herde Springböcke, eine Antilope im Gebüsch. Aber dann hat der Guide Nachricht bekommen, wo Elefanten gesehen worden sind. Jetzt geht es zu Fuß weiter durch Unterholz und meterhohes Gras, über Baumstämme und Wasserläufe, ab und zu steckt mal ein neugieriges Krokodile die Nase aus dem Wasser.
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Das Anpirschen wurde belohnt, sechs junge Elefanten spielten ausgelassen im Wasserloch, spritzten sich gegenseitig nass, tunkten sich unter, kletterten heraus und stürzten sich wieder hinein. Der alte Bulle, der später dazukam, ging gemächlich ins Wasser, wollte nicht  toben, sondern seine Ruhe haben.
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