Monthly Archives: November 2017

Feldberg im Schwarzwald ***

26.10.2017

Der Feldberg in der Nähe von Freiburg und ist mit 1493 mtr der höchste Berg im Schwarzwald. Wenn man keine Gelegenheit hat, in die Alpen zu fahren, kann man sie von hier aus (bei guter Sicht) zum Greifen nah sehen. Das letzte Mal war ich vor 40 Jahren hier, damals lebte ich in Freiburg. Der Feldberg war ein beliebtes Ausflugsziel, im Sommer gerne zum Wandern und im Winter gerne zum Skifahren.

Seid dem hat sich einiges geändert: Auf dem Gipfel wurden mehrere Hotels und ein großes Parkhaus gebaut, so hat man sich auf den wachsenden Tourismus eingestellt.
 

Auch nicht sportliche Touristen können die Besteigung ganz bequem angehen: die Seilbahn fährt sommers wie winters bis zum Turm auf 1448 mtr hinauf und die Turmbesteigung wird durch einen Fahrstuhl (immerhin sind es 11 Etagen) vereinfacht.

Knapp unterhalb des Gipfels liegt der Feldsee. 

Wer zum eigentlichen Feldberggipfel auf 1493 mtr Höhe möchte, muss jedoch noch ein paar Schritte laufen. Der Weg lohnt sich, dort gibt es noch urige Einkehrmöglichkeiten!

Die Belohnung für die Turmbesteigung ist eine uneingeschränkten Fernsicht in alle Himmelsrichtungen. In nordöstliche Richtung kann man den nahegelegenen Titisee und südöstlich den Schluchsee sehen.
 

In nordwestlicher Richtung reicht der Blick bis zum Schauinsland.

Aber das Schönste, und deswegen bin ich eigentlich hier, ist der Blick auf das Alpenpanorama von der Zugspitze bis zum Matterhorn.

Meine Wertung: ***** bei gutem Wetter und klarer Sicht ein schöner Ausflug
79868 Feldberg im Schwarzwald

Colmar ***

25.10.2017

Bisher bin ich auf dem Weg in den Süden über die A5 Richtung Freiburg immer achtlos an der Ausfahrt nach Colmar vorbei gefahren, aber dieses Mal bin ich Richtung Elsass abgebogen. Und ein Stadtbummel durch das historische Viertel, ein Blick in die alte Markthalle, ein Kaffee in einem der hübschen Cafés des „Klein-Venedig“ lohnen auf jeden Fall. Ich habe ein bisschen mehr Zeit mitgebracht und deshalb auch das Museum Unterlinden besucht. Eine Beschreibung findest du weiter unten. Museumsbesucher können auch in einigen weiteren Museen Zeit verbringen, z.B. im Frédéric-Auguste Bartholdi-Museum, es handelt sich um den Künstler, der die Freiheitsstatur geschaffen hat (1886 der Stadt New York von Frankreich geschenkt).

Der Weg durch das historische Viertel führt vorbei an wunderschönen Fachwerkhäusern aus dem 17. und 18. Jahrhundert, alle sehr liebevoll restauriert.
 
 

Auf fast jedem freien Platz findet man kleine Cafés, „Winstuben“ oder Restaurants.
 

Kleiner und beschaulicher ist es in „Klein-Venedig“, wo sich zwischen den Fachwerkhäusern Kanäle winden.
 

Auch die Markthalle von 1865 ist einen Besuch wert, zum Schauen und Riechen, zum Einkaufen und Probieren der vielen Köstlichkeiten, die es hier gibt.
 
 

Für meinen Besuch in Colmar habe ich den ganzen Tag vorgesehen, so führt mich mein Weg in das berühmte Museum Unterlinden, eine architektonisch sehr gelungene Symbiose aus einem Kloster mit Kapelle, dem Klosterbauernhof und dem ehemaligen Stadtbad. Das Museum zeigt ein sehr breites Spektrum, von archäologischen Sammlungen über Kunstwerke aus dem 11. bis ins 20. Jahrhundert bis hin zum berühmten Isenheimer Altar aus dem Jahre 1512 (ein Polyptichon, bei dem hier die einzelnen Seiten hintereinander aufgestellt sind). Allein die Architektur des Museums ist sehenswert.
 
 
 

Meine Wertung: ***** ein schöner Ausflug
Frankreich
Colmar