Monthly Archives: September 2014

Bochum – Flammkuchen

Es gibt endlos viele Varianten einen Flammkuchen zuzubereiten. Sowohl beim Teig, als auch beim Belag sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Nach einigen Experimenten, habe ich den optimalen Teig gefunden. Beim Belag setzt ich auf das Original mit Speck und Zwiebeln.

Für 4 Personen brauchst du für den Teig:

10 gr frische Hefe oder ein halbes Tütchen Trockenhefe
250 gr Mehl
100 ml Buttermilch
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz

Für den Belag brauchst du:

1 Becher Schmand
300 gr gewürfelten Speck oder Katenschinken
2 große Zwiebeln
2 Stangen Frühlings-/Lauchzwiebeln

Zuerst löst du die Hefe mit 4 EL Wasser in einer Schüssel auf. Wenn du Trockenhefe benutzt, schütte sie einfach mit dem Wasser in die Schüssel. Dann vermischt du alle Zutaten mit den Knethaken.

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Anschließend knetest du mit den Händen einen festen Teig daraus.
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Packe den Teig in Frischhaltefolie und lass ihn an einem warmen Ort mindestens zwei Stunden ruhen.
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Von dem Teig nimmst du ein Viertel ab und rollst es mit einem Nudelholz sehr dünn aus. Wenn du kein Nudelholz hast, kannst du auch eine Weinflasche nehmen. Alles vorher gut mit Mehl einstäuben.
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Den Teig muss du wirklich sehr dünn ausgerollen.
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Damit der Teig nicht austrocknet bis ich die Flammkuchen frisch zubereite, lege ich die einzelnen Teigfladen zwischen Frischhaltefolie.
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Für den Belag, viertelst du die Zwiebeln und schneidest sie in feine Streifen. Die Frühlingszwiebeln werden in feine Ringe geschnitten. Wenn du nicht schon gewürfelten Speck gekauft hast, muss du den Speck in feine Streifen oder Würfel schneiden.
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Lege Backtrennpapier auf ein Backblech und darauf einen Teigfladen.
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Zuerst besteichst du ihn großzügig mit Schmand,
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dann kommen ein paar Zwiebel darauf,
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Speckwürfel
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und zuletzt ein paar Frühlingszwiebelringe.
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Ab damit in den Backofen. Bei 200 Grad dauert es nur ein paar Minuten bis die Ränder goldbraun sind.
Fertig – guten Appetit.
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Recklinghausen – Palais Vest *

16.09.14

Wenn du mitten in Recklinghausen stehst und in die richtige Richtung schaust, siehst du das schöne alte Rathaus.
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Aber wenn du dich umdrehst springt es dich mit Gebrüll und scharfen Krallen an, das neue, ultimative, hypermoderne Shopping-Center PALAIS VEST.
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Ich bin mutig und stürze mich in den Trubel, heute am Eröffnungstag ist es wahrscheinlich voller als sonst.
Mein erster Eindruck vermittelt mir das Gefühl in der Shopping Mall am Düsseldorfer Flughafen zu Ferienbeginn zu sein.
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Einkaufsvergnügen auf drei Etagen. Ich bummle vorbei an Geschäften die kennt, die es in jedem anderen Einkaufszentrum auch gibt und die es früher auch in der Fußgängerzone schon gegeben hat.
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Auch die moderne Technik hat Einzug gehalten, es gibt schöne Infoterminals, kostenfreies WLAN und falls nach einem Einkaufsmarathon das Smartphone aufgibt, kann ich es ein einer der Steckdosen einfach wieder auflagen. Gut das ich zum Einkaufsbummel immer mein Ladegerät mitnehme. Aber Notfalls kann ich mir ja auch spontan ein neues kaufen.
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Ich gebe es zu, Einkaufszentren sind nicht mein liebster Aufenthaltsort. Natürlich regnet es nicht rein und man kann bei jedem Wetter einkaufen. Aber es ist eng und laut und hektisch und steril. Wiegt das das Gefühl auf, bei Sonnenschein in einem Eiscafé in der Fußgängerzone zu sitzen und den gemütlich vorbeibummelnden Menschen zuzuschauen.

Es gibt aktuell 460 solcher Einkaufszentren in Deutschland, ob wir die wirklich brauchen ist ein anderes Thema. Ich brauche keins davon!

Ich hoffe, dass es in wenigen Jahre nicht so aussieht wie im 5 km entfernten Herten.
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meine Wertung: ***** lohnt nicht
Kaiserwall 22
Parkhaus P6 (Parkhaus Kaiserwall)
45657 Recklinghausen

 

Bochum – Kürbissuppe

Es wird Herbst und da gibt es fast nichts Schöneres als eine leckere Kürbissuppe. Es gibt viele Möglichkeiten sie zuzubereiten, hier ist mein Variante.

Du brauchst dazu

1 Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 rote Chili
1 Stück Ingwer (2-3 cm)
2 Stängel Zitronengras
1 Dose Kokosmilch
1 ltr. Gemüsebrühe
1 Baguette zum Aufbacken
Olivenöl, Salz, Pfeffer

Es geht ganz einfach

Zwiebel, Knoblauch, Chili und Ingwer klein hacken. Die unteren dicken Enden des Zitronengras bis zur Hälfte aufschneiden.
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Den Kürbis gut waschen, denn er braucht nicht geschält zu werden.
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Halbieren und mit einem großen Löffel die Kerne entfernen.
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Die Kürbishälften in Spalten und dann in Würfel schneiden.
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Zuerst gebe ich 2-3 Löffel Olivenöl in einen großen Topf und brate Zwiebeln, Knoblauch, Chili und Ingwer kurz darin an. Dann kommen die Kürbiswürfel dazu und werden auch für ein paar Minuten angebraten.
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Mit der Brühe aufschütten, die beiden Stängel Zitronengras und die Kokosmilch hineingeben. Auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Das Zitronengras wieder herausnehmen und mit einem Pürierstab die Suppe fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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Dazu esse ich gerne frisch aufgebackenes Baguette.

Wer mag, kann die Suppe noch verfeinern und ein paar Krabben oder Garnelen in der fertigen Suppe mit erwärmen.

Waltrop – Zeche Waltrop / Halde Brockenscheidt ***

10.09.2014

Ich bin wieder da. Lange war ich in Bremen und habe die Zeit dort sehr genossen, Bremen ist eine tolle Stadt. Aber eigentlich gehöre ich ins Ruhrgebiet. Ich brauchte mal wieder den Geruch von Kohle und Schmieröl, das Rasseln der Förderbänder, das Stampfen der alten Dampfmaschinen, den bitteren Geschmack von schwerer Arbeit. Auch wenn nur in meiner Fantasie, wenn ich durch eine ehemalige Zeche streife.

In der Zeche Waltrop bekommt man etwas für alle Sinne.

Von 1905 bis 1979 wurde hier Kohle gefördert. Die Gebäude zeigen eindeutige Jugendstil-Merkmale.
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Viel ist von der ehemaligen Zeche nicht mehr zu erkennen, einen Förderturm gibt es nicht mehr, aber die alten Dampfmaschinen, die die Förderkörbe in die Tiefe gelassen haben, gibt es noch.
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Direkt neben der Zeche Waltrop ist die Halde Brockenscheidt. Wenn man den kleinen Hügel hinauf steigt, hat man einen guten Überblick über die ehemalige Zeche.
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Auf der Halde gibt es „natürlich“ auch eine Landmarke, aber so richtig beeindrucken konnte sie mich nicht. Sie erinnert ein wenig an das Tetraeder, sieht aber irgendwie unfertig aus.
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Eine Konstruktion aus Holzbalken.
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Wenn man die wenigen Stufen hinaufsteigt
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hat man einen schönen Überblick über das idyllische Ruhrgebiet.
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Wenn du einmal dorthin fährst, sei am besten so gegen 11:00 Uhr dort, dann kannst du dir alles in Ruhe anschauen, zur Halde hinauflaufen und anschließend in die Lohnhalle gehen. Dort, im ManuFaktum, bekommst du deinen Lohn in Form eines leckeren Mittagessen oder ein Stück Kuchen.
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In dem kleinen angrenzenden Laden bekommst du frisches Brot und Käse und einiges von der Speisekarte zu kaufen.
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Auch für den Garten und den Haushalt bekommst du nebenan etwas zu kaufen.
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Meine Wertung: ***** gut
Hiberniastraße 4
45731 Waltrop

Botanischer Garten Bremen ****

18.08.2014

Auch wenn der Sommer langsam zur Neige geht, macht mir ein Ausflug in den Botanischen Garten sehr viel Spaß. Er kommt mir riesengroß vor und ich könnte stundenlang mit dem Rad hindurchfahren, immer wieder anhalten und zu Fuß zwischen den Beeten herumlaufen.

Es gibt unterschiedlichen Themengärten, die Heidelandschaft, den Alpenraum, Kräuter-, Zen- oder mediterrane Gärten. Der Zutritt zum Botanischen Garten ist kostenfrei, für das Tropenhaus muss man jedoch Eintritt bezahlen. Das war allerdings, als ich dort war, wegen Renovierung geschlossen.

Es liegt der Duft eines sonnigen Spätsommertages in der Luft, Insekten schwirren umher und suchen nach den letzten bunten Blüten. Es ist so ruhig, das ich stehen bleibe und die Stimmung für kalte, graue Herbsttage in meiner Erinnerung mitnehme.
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Hier sitzen und einfach nur den Enten zuschauen, die in dem Teich unermüdlich fressen.
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Der Zen-Garten lädt zum meditieren ein – ohmmmm
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Ich habe es ausprobiert, es funktioniert, die Blätter der Mimose falten sich sekundenschnell zusammen wenn ich sie berühre.
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Heide finde ich langweilig, aber sie sieht schön aus, wenn sie blüht.
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Den Kräutergarten mag ich am liebsten, es gibt so viel zu riechen und anzufassen und ich habe tausend Ideen, was ich mit ihnen gerne kochen würde.
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Aus diesen vielen kleinen Fingern wird einmal eine Zitronat-Zitrone.
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Überall blüht es in den unterschiedlichsten Farben.
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Meine Wertung: ***** sehenswert
botanika – Das Grüne Science Center
im Rhododendron-Park
Deliusweg 40
28359 Bremen

Bootsfahrt im Bürgerpark in Bremen *****

29.08.2014

Du brauchst einen sonnigen Tag, mindestens zwei Stunden Zeit, einen kleine Flasche Prosecco, etwas frisches Baguette, ein Stück cremig zarten Weichkäse und eine sehr nette Begleitung.

Dann fährst du in den Bürgerpark, mietest dir ein Ruderboot und schon kann die romantische Fahrt durch den Park beginnen.
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Es geht an grünen Wiesen vorbei, am Ufer blühen blaue Blumen und im Wasser gelbe und weiße Seerosen.
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Der Fluss mäandert durch den Park, mal fallen helle Sonnenstrahlen durch die hohen Bäume,
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mal geht es dicht unter weit überhängenden Bäumen hindurch.
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Dann wieder gleitet das Boot sanft in einen See und dümpelt leise vor sich hin. Ein gute Zeit für ein Picknick. Schnell sind die Enten zur Stelle und hoffen auf ein paar Brotkrumen.
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Die Fahrt geht weiter unter einer der Brücken hindurch, vorbei an einem der wenigen Häuser, die sich im Park befinden.
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Und wer es verpasst hat, den Picknickkorb mitzunehmen, kann sich nach der Bootsfahrt an der Waldbühne stärken.
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Meine Wertung: ***** unbedingt ausprobieren
Bremen
Bürgerpark