Category Archives: Radtour

Xanten ****

August 2018

Hier, mitten in Xanten starte ich mit meiner kleinen Radtour.

Zuerst geht es über den kleinen Marktplatz, vorbei an Ständen mit den ersten Sonnenblumen des Jahres und blühenden Astern, an einem Stand mit herrlich duftenden frischem Bauernbrot, dort ein Stand aus dem nahen Holland mit vielen verschiedenen Käsesorten, die um die Wette ihren aromatischen Duft ausströmen. Ich kann nicht widerstehen und kaufe ein etwas Proviant für unterwegs ein.

Direkt neben dem Markt steht der Xantener Dom, der Grundstein wurde 1263 gelegt.

Mit einem malerischen Kreuzgang

Dann steige ich aufs Rad und fahre über die alte Bahntrasse in nördlicher Richtung nach Marienbaum.

Von dort aus geht es in östliche Richtung nach Obermörmter, durch schattige Alleen bis zum Rhein
 
Auf dem Rückweg Richtung Xanten fahre ich vorbei an der Xantener Nordsee und an der Südsee. Natürlich gönne ich mir hier eine kleine Pause und genieße das quirlige Treiben am Strand und auf dem Wasser.

Für einen Besuch des Archäologischen Parks auf dem Gelände der ehemaligen römischen Stadt Colonia Ulpia Traiana fehlt mir heute leider die Zeit, da werde ich noch einmal wiederkommen.

Zum Abschied passiere ich eines der alten Stadttore, das Klever Tor

mit der Kriemhild Mühle. Sie ist noch in Betrieb und kann besichtigt werden.

Eine schöner Tag mit vielen Erlebnissen. Ich komme sicher wieder, allein schon, um den Archäologischen Park zu besichtigen!

Mein Wertung: ***** erlebenswert
Tourist Information Xanten GmbH
Kurfürstenstraße 9
46509 Xanten
Tel.: 02801 772-200

Toskana Rundreise

Mai 2018

Florenz

Ich bin mit dem Auto nach Florenz gefahren und habe das Auto in der Nähe des Flughafens auf einem bewachten Parkplatz abgestellt, dann die Satteltaschen auf das Fahrrad geschnallt und mich durch das italienische Verkehrsgewirr zu meiner ersten Unterkunft in Florenz gewuselt. Da ich ein bisschen von Land und Leuten sehen wollte, habe ich mit von den großen Hotels ferngehalten und mich an „Agriturismo“-Unterkünften orientiert. Das sind Bauernhöfe oder Weingüter in einer tollen Lage, familiär geführt und häufig mit Produkten aus dem eigenen Betrieb. Man kommt schnell ins Gespräch mit den Inhabern und anderen, oftmals internationalen Gästen.

Sehr gemütlich und mit dem Fahrrad bin ich in 15 Minuten an der Ponte Vecchio, der Brücke der Schmuckhändler

Was von weitem sehr malerisch aussieht, erweist ich aus der Nähe, es war nicht anders zu erwarten, als sehr touristisch und sehr voll.

Es muss nicht ausdrücklich erwähnt werden, Florenz ist eine wunderschöne Stadt, voller beeindruckender Paläste und Kathedralen und Museen aber leider auch mit stundenlangen Warteschlangen davor.

Pistoia

Über Prato geht es sehr entspannt weiter nach Pistoia.


 

Montecantini Terme

Durch verschlafene Dörfer, durch blühende Wiesen und über sanfte Hügel geht es weiter zu dem kleinen eleganten Termalbad Montecantini Terme.

Promenade

Kurhaus

Montecantini Alto

Während Montecantini Terme im Tal liegt, erstreckt sich Montecantini Alto über den nahegelegenen Hügel. Mit einer kleinen Standseilbahn kommt man bequem hinauf.

 
 
 

Lucca

Über teilweise recht abenteuerliche Radwege geht es weiter, immer wieder laden kleine Bars und Restaurants zu einer kleinen Pause ein.

Porta San Gervasio

 

Piazza Antifeatro

Pisa

Er ist wirklich schief und besonders lustig sind die vielen Menschen, die versuchen in irgendeiner Weise mit ihm zu Posen.

Calambrone

Nach so vielen Kirchen und Palästen habe ich mir ein paar Tage Ruhe am Meer verdient.

Friedhof

Marina di Pisa

Einsame Strände (es mag am Wetter gelegen haben) aber sehr schön für lange Spaziergänge.

oder auch zum Sonnenbaden

Die Fischer fahren nicht hinaus sondern werfen ihre Netze von kleinen Inseln aus in die Strömung.

Empoli

Auf dem Rückweg nach Florenz noch einmal Toskana von ihrer schönsten Seite.


Und dazu auch noch eine tolle Unterkunft mit einem vorzüglichem Restaurant.
 

Fast 400 wunderschöne Kilometer, tolle Landschaften, wunderschöne Restaurants, ein paar Kirchen und Paläste, Meer und keinen einzigen Regentag. Was will man mehr?